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Liederabend



Pauline Persoud und Richard Helm sangen „Lovestories“. Brillant am Bösendorfer der Schule begleitet von Robert Lillinger.

 

Mehr als 200 Besucher strömten am Freitag in die Aula der Mittelschule, um ein Heimatkonzert des geborenen Ybbsitzers Richard Helm und dessen Gattin Pauline Persoud zu hören. Das Paar bot mit klassischen Werken von Robert Schumann, Franz Schubert und Wolfgang Amadeus Mozart berühmte und zugleich schwierigste Literatur auf. Beginnend mit Schumanns 1840 entstandenen Liederkreis nach Gedichten von Heinrich Heine für eine Singstimme und Klavier, op. 24, entwickelte sich ein Abend voller Pretiosen und Höhepunkte. Mit Schuberts Meisterlieder brillierte Persoud – wunderbar und voll kecker Emotion etwa in „Die Männer sind méchant“.

 

Im zweiten Teil des kurzweiligen Abends durchmaßen die Sänger die Welt der Mozartarien von „Le nozze di Figaro“ (Duettino Susanna und Conte: „Crudel! perche finora“) bis zum Duett „La ci darem la mano“ aus „Don Giovanni“. Seine Feuertaufe als Konzertflügel bestand der Bösendorfer, den die NÖ Mittelschule kürzlich von Imelda und Gerhard Hafner als Geschenk erhalten hatte, und der erstmals wieder im Konzert von einem international renommierten Pianisten gespielt wurde: Der deutsche Pianist, Dirigent und Komponist Robert Lillinger erwies sich auf dem Flügel als ein wahrer Meister seines Fachs, ein Tastentiger, der alle Nuancen des Ausdrucks in fulminantem Spiel zu entfalten weiß. Seine lebendige Interpretation der Sonata grande in g-Moll, op. 39, von Anton Eberl, einem Zeitgenossen Mozarts, riss das Publikum zu einem wahren Beifallssturm hin.

 

Nach Eduard Künnekes Arie der Julia „Strahlender Mond“ und „O Vaterland“ aus Franz Lehars „Die lustige Witwe“ konnte das begeisterte Publikum gar nicht anders, als die Sänger und den Pianisten mit Standing Ovations zu würdigen. Sie dankten es den Gästen mit der beliebten Melodie „Komm mit nach Varasdin“ aus Emmerich Kálmáns „Gräfin Mariza“ in einer umjubelten Zugabe.

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